neuro-default.jpg

Nachsorge und Therapieüberwachung bei Tiefer Hirnstimulation

Die Tiefe Hirnstimulation ist ein spezielles Verfahren, bei dem bestimmte Kerngebiete in der Tiefe des Gehirns durch elektrische Reizungh in ihrer Aktivität verändert werden. Hierzu werden in einem neurochirurgischen Eingriffe dünne Elektroden das Zielgebiet vorgeschoben. Die Elektroden sind mit einem Impulsgeber (Generator) verbunden, der im Brust- oder Bauchbereich unter die Haut gepflanzt wird. Das populär auch "Hirnschrittmacher" genannte System korrigiert die in den Zielgebieten krankhaft veränderte Nervenzellaktivität und kann damit bestimmte Krankheitssymptome erheblich lindern. Das Verfahren wird hauptsächlich bei Patienten mit der Parkinsonkrankheit, schweren Tremorerkrankungen und Dystonien erfolgreich eingesetzt. Bislang wurden weltweit > 100.000 Patienten mit einem "Hirnschrittmacher" operativ versorgt.

Im NeuroCentrum verfügt Dr. K. Kessler über langjährige Erfahrung und entsprechende Programmiereingeräte, um die Stimulationssysteme bei Patienten mit Tiefer Hirnstimulation zu überprüfen (z.B. Funktion, Batteriestatus) und ggf. eine Anpassung der Stimulationsparameter (Reizstärke, Stimulationsort) ambulant durchführen zu können.