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Angst gehört als Emotion zu einem natürlichen Gefühlserleben wird aber häufig als sorgenvoll, bedrohlich, beherrschend und krankmachend empfunden. Zu unterscheiden sind: Angst als vorherrschende unspezifisch übersteigerte ängstliche Grundstimmung , Phobie als nicht unterdrückbare Angst auf eine bestimmte Situation, einen Gegenstand oder ein Tier bezogen und Panik als paroxysmal ( = plötzlich und anfallsartig) meist grundlos auftretende Angst mit Herzrasen, schneller Atmung (Hyperventilation), plötzlichem Schwitzen.

Der Nervenarzt oder der Psychiater grenzt durch eine eingehende persönliche Befragung (Anamnese) und körperliche Untersuchung die Ursache ein. Durch weiterführende Zusatzuntersuchungen wie psychologische Testverfahren, EEG (Elektroencephalographie), Labor werden andere differentialdiagnostische Erkrankungen des Körpers oder des Gehirnes ausgeschlossen oder diagnostiziert.