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Das Parkinson-Syndrom kommt bei 30-40 von 100.000 Personen vor und gehört damit zu den häufigsten neurologischen Krankheitsbildern. Hinweise auf die Erkrankung sind meist zunächst ein Zittern (Tremor), Störungen der Koordination (z.B. Veränderungen des Schriftbildes), eine Bewegungsverlangsamung oder eine Gangstörung. Ein Parkinson-Syndrom kann unterschiedliche Ursachen haben und z.B. auch an Durchblutungsstörungen des Gehirns liegen. Zudem gibt es andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome aufweisen und anders behandelt werden müssen.

Im NeuroCentrum betreuen wir ca. 300 Parkinsonpatienten in allen Erkrankungsstadien und haben ein umfangreiches Diagnostik- und Therapieangebot:

  • Erstdiagnose und Abgrenzung zu anderen Bewegungsstörungen mittels klinischer Untersuchung durch spezialisierte Ärzte
  • Bildgebende Verfahren wie Computer- und Kernspintomografie sowie Dopamin-Transporter-Dichtemessung (DaTSCAN®) in enger Kooperation mit dem unmittelbar benachbarten Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin
  • Ambulante medikamentöse Ersteinstellung und Umstellungen
  • z.B. auch im Rahmen einer Medizinischen Videobeobachtung (MVB)
  • Vorauswahl und Nachbetreuung von Patienten mit Tiefer Hirnstimulation, incl. Kontrolle und Adjustierung der Programmierung des Stimulators
  • Vorauswahl und Betreuung von Patienten mit Pumpentherapien, z.B. enterale Duodopa-Pumpe oder Apomorphin-Pumpe
  • Regelmäßige Spezialsprechstunden in unserer Praxis gemeinsam mit Spezialisten aus dem Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation der Uniklinik Düsseldorf (Leiter: Prof. Dr. A. Schnitzler) im Rahmen eines bundesweit einmaligen Kooperationsprojektes (DKAK-Düsseldorfer klinisch-ambulantes Kooperationsprojekt
  • Verordnung erforderlicher Heilmittel (wie Rehasport, Krankengymnastik, Ergotherapie oder Logopädie), Hilfsmittel
  • Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen, stationär oder ambulant bzw. tagesklinisch
  • Ärztliche Mitbetreuung der örtlichen Grevenbroicher Selbsthilfegruppe sowie der Regionalgruppe Neuss (Leiter: Herr Egon Negele) der Deutschen Parkinson Vereinigung (dpV)